1907 – Aix-en-Provence – 1997
„Stillleben vor rotem Hintergrund“
56 x 70 cm
Öl auf Leinwand
Fine Art, Bis 5.000 €
Galerie Paffrath
4.800€
André Marchand begann mit 13 Jahren zu malen, obwohl seine Familie, ein Mathematikerhaushalt, sich von Anfang an dagegen aussprach. 1926 folgte Marchand seiner Veranlagung, zog nach Paris und studierte die Kunstwerke im Louvre. Als Autodidakt begann er sich weiterzuentwickeln und stellte seine Werke ab 1832 zunächst im Salon d’Automne und im Salon des Indépendants aus, wo er sich in der Umgebung der Gruppe Force Nouvelles bewegte. 1933 reiste er nach Algerien und hielt sich in der Folge in Südfrankreich am Mittelmeer auf. 1937 gewann er den Pul-Guillaume Preis als bester junger Maler. Der zweite Weltkrieg hinterließ auch bei ihm seine Spuren, was sich allerdings später in seinen Werken zeigte. Er gehörte 1943 zu den Gründern des Salon de Mai, der 1945 zum ersten Mal eröffnet wurde. Es folgten mehrere Ausstellungen mit internationalem Erfolg, besonders in den 1950 Jahren zu seinen Retrospektiven in den Niederlanden und Belgien. 1967 reiste er nach Mexico und Guatemala, was seine Vorliebe für strukturierte Kompositionen wieder entfachte.
Marchand befasst sich in seinen Bildern mit der Landschaft in der Provence, den Wäldern Burgunds, der Fauna der Carmague, der Architektur von Arles und Stilleben, wie das Stilleben vor rotem Hintergrund.
Seine Werke sind neben privaten auch in öffentlichen Sammlungen wie dem Museum of Modern Art in New York, Museum für Moderne Kunst der Stadt Paris, Kunstgalerie in Sydney oder dem Tel Aviv-Museum in Israel.
