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1849 Groß Niendorf ‐ 1938 Hagen
„Kirche in Gandria“, 1932
78,9 x 56,5 cm
Tempera auf Velin
155 Jahre, Fine Art

Galerie Paffrath

49.000€
Als typische Tessiner Architektur präsentiert sich die „Kirche in Gandria“. Das kräftige Blau des Himmels bleibt nicht lokal gebunden, sondern durchzieht auch die Kirche und die Gebäude, die durch braune und schwarze Farbanteile gekennzeichnet sind. Das besondere an dem Bild ist, dass die Ansicht durch das Weglassen der Farben entsteht und der Maluntergrund die Körperfarbe der Gebäude darstellt. Ab 1927 reiste Christian Rohlfs regelmäßig für mehrere Monate nach Ascona am Lago Maggiore, in deren Nähe Gandria liegt. Auf einer dieser Reisen muss ihn die Kirche sehr beeindruckt haben, so dass er sie zum Gegenstand seiner Kunst erkoren hat. Zu den Höhepunkten in Rohlfs Werk gehören seine Aquarelle und die späten Wassertempera-Blätter. Sie zählen neben den Aquarellen von Emil Nolde, Karl Schmidt- Rottluff und August Macke, zu den bedeutendsten Beispielen deutscher Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Während die genannten Künstler ihre Motive oft nass-in-nass direkt auf das Papier setzen, hat Rohlfs eine spezielle Technik entwickelt, mit der er die Farben fast lasierend übereinanderlegt.

Frage zu dem Werk von Rohlfs, Christian: Kirche in Gandria, 1932

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