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1818 Düsseldorf – 1890 Düsseldorf
“Die Expedition des Sir John Franklin im arktischen Eis”, 1850
23 x 32 cm
Öl auf Leinwand
Fine Art, Bis 5.000 €

Galerie Paffrath

Verkauft 2021 (4.500 €)
Carl Hilgers gehört zur ersten Generation der Düsseldorfer Landschaftsmaler, die den bleibenden Ruhm der Landschaftsmalerei der Düsseldorfer Malerschule begründet haben.
Die “Expedition des Sir John Franklin im arktischen Eis” zeigt eine figurenreiche Szene auf einem brennendem Schiff mitten in der Arktis. Rettungsboote werden zu Wasser gelassen, die Masten fehlen beim Hauptschiff, das mit einem Feuer zwischen den Eisschollen treibt. Hilgers beteiligt sich durch das Bild an den Vermutungen, was mit der Sir John Franklin Expedition passiert sein mag. 1848 fehlte jegliche Information, wo die Schiffe geblieben waren und in den folgenden Jahren wurden mehrere Rettungstrupps ausgesandt unter der Aufmerksamkeit der britischen Öffentlichkeit. Verschiedenste Spekulationen kursierten und konnten lange nicht aufgeklärt werden. Erst in den letzten Jahren konnten die Schiffe gefunden und geborgen werden.
Carl Hilgers war besonders für seine sehr lockere, ungekünstelte Malweise bekannt, die völlig zu Recht immer wieder lobende Erwähnung fand. Früh kam er zur Malerei. Bereits als Elfjähriger erhielt er seinen ersten Unterricht an der Düsseldorfer Kunstakademie. 1835 studierte er bei Johann Wilhem Schirmer Landschaftsmalerei. Der junge Maler galt bereits in seiner Studienzeit als hochbegabt. Er unternahm zahlreiche Studienreisen in Deutschland, Belgien, Frankreich und den Niederlanden, wo zahlreiche Naturstudien in der Tradition der Schirmerschule entstanden. Seine bevorzugten Sujets waren niederländische und niederrheinische Landschaftsmotive. Bekannt wurde Carl Hilgers insbesondere durch seine Wintermotive, in denen er sich an niederländischen Vorbildern des 17. Jahrhunderts orientierte.
Seine Gemälde wurden für zahlreiche Institutionen erworben, darunter von den Museen in Breslau, Gotha, Danzig und Schwerin. In Privatsammlungen ist der Maler neben Deutschland vor allem in England und Amerika vertreten.

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