Blaschek, Franz: Papageientulpe
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1787 Wien – 1849 Wien
“Papageientulpe”
35,7 x 25 cm
Aquarell auf Bütten
Bis 5.000 €, All In

Galerie Paffrath

3.500 €
Franz Blaschek war der Sohn des Kunsttischlers Josef Blaschek. Er begann seine Karriere an der Wiener Kunstakademie, wo er von 1806 bis 1819 Schüler von Johann Baptist Drechsler und Sebastian Wegmayr war. Im Anschluss wurde er bis 1827 zum Hofmaler des kaiserlich-königlichen Naturalien-Kabinetts berufen, das sich aus dem Mineralien- und dem zoologisch-botanischen Kabinett zusammensetzte und der Vorgänger des heutigen Naturhistorischen Museums in Wien war. In dieser Umgebung gab es auch eine große Pflanzensammlung, die vom Kaiser selbst angelegt und von Blaschek besonders beachtet wurde. Denn Blaschek war besonders für seine Blumenbilder bekannt, in die er die exotischen Pflanzen aus dem Kabinett integrierte.
Mit feinen Aquarellstrichen koloriert Blaschek die “Papageientulpe”, die er vorher mit Bleistift vorgezeichnet hat. In voller Blüte zeigt sich uns die Zierpflanze in ihrer schönsten Pracht. Die Blüte ist rot und erinnert durch ihren Farbverlauf an Flammen, weshalb die Tulpe zu den geflammten Arten zählt. Sie ist bereits im 17. Jahrhundert durch eine zufällige Mutation entstanden und gehört heute zu den beliebtesten Tulpenarten.

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