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"Albert Hinrich Hussmann: Trabendes Fohlen"
31 x 35,5 cm
Andere
< 5.000
Galerie Paffrath
3.500 €



Albert Hinrich Hussmann (1874 Lüdingworth - Fürstenberg 1946) wuchs in der Nähe von Cuxhaven auf, ehe er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei W. Friedrich, P. Meyerheim und G. Janensch sein Studium begann. Zusammen mit den Malern Fritz Geyer, Ernst Boch u. a. begründete er die „Zunft St. Lukas“. Hussmann spezialisierte sich vor allem auf Tierplastiken und besonders auf Pferde- und Reiterdarstellungen. Nach seinem Studium wurde er Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Ab 1899 reichte Hussmann fast jährlich Werke in die Große Berliner Kunstausstellung ein, meist Reiterstatuetten, wie „Don Quijote“, „Kentaur“ oder „Fahrender Ritter“. Sein Hauptwerk „Sterbende Amazone“ befand sich im Besitz des preußischen Staates. 1914 wurde ihm eine Goldene Medaille von Kaiser Wilhelm II. verliehen für eines seiner Reiterstandbilder. Das Werk „Weidendes Pferd“ wurde 1924 von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach für den Park der Villa Hügel erworben.


Trabendes Fohlen (Bronze) gehört in die Reihe seiner kleinformatigen Bronzestatuetten, die Hussmann von von Pferden anfertigte. Die beiden Vorderbeine befinden sich noch in der Luft, während die die Hinterbeine sich vom Boden abstoßen. Elegant und leicht wirkt das Fohlen, was für die Meisterschaft Hussmanns spricht, der diesen Eindruck trotz des schweren Metalls vermitteln konnte.

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