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"Joël Froment: Rhythmus", 1984
61 x 50 cm
Acryl auf Leinwand
< 5.000
Galerie Paffrath
4.800 €



Joël Froment (*1938 Versailles) studierte von 1961 bis 1968 an der École des Beaux-Arts in Paris bei Gustave Singier und gewann 1968 den Rompreis für Malerei. In der Folge stellte er kontinuierlich in Frankreich und Italien aus. Froment gilt als Neokonstruktivist, dessen Werke streng abstrakt geometrisch sind. Anfänglich erschuf er monochrome Skulpturen, bis er 1973 hinzukommend die Malerei für sich entdeckte. Es folgten intensive Auseinandersetzungen mit der Farbe. Ab 1985 entstanden polygonale Formen, die sich in eine schwarze, eine weiße und eine farbige Phase unterteilen lassen. In dieser Zeit partizipiert er auch mit dem Salon de Réalités Nouvelles. Seit Mitte der 90er Jahre orientiert sich Froment an Robert Delaunay, wodurch gekurvte Linien und eine ähnliche Farbanordnung zum Einsatz kommen. Im Spiel der Materialien und Formen bevorzugt Froment vor allem Kreise und Dreiecke. Bis 2008 war er der Präsident des MADI International.

Bei dem Werk Rhythmus sind auf weissem Grund unterschiedlich große Farbflächen angeordnet. Die größten Flächen sind in den Primärfarben Rot, Gelb und Blau koloriert und bilden gleichzeitig das Grundgerüst für einen zentralen Kreis, der durch die spezifische Anordnung und die Formen der Flächen zu erkennen ist. Weitere Formen in Grün, Orange, Hellblau und Schwarz unterstützen die Kreisanordnung und bringen einen harmonischen Rhythmus in das Werk.

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