weitere Künstler/ various artists < EUR 5.000

"Joël Froment: Musikalische Suiten 4", 1985
50 x 50 cm
Acryl auf Leinwand
< 5.000
Galerie Paffrath
3.800 €



Joël Froment (*1938 Versailles) studierte von 1961 bis 1968 an der École des Beaux-Arts in Paris bei Gustave Singier und gewann 1968 den Rompreis für Malerei. In der Folge stellte er kontinuierlich in Frankreich und Italien aus. Froment gilt als Neokonstruktivist, dessen Werke streng abstrakt geometrisch sind. Anfänglich erschuf er monochrome Skulpturen, bis er 1973 hinzukommend die Malerei für sich entdeckte. Es folgten intensive Auseinandersetzungen mit der Farbe. Ab 1985 entstanden polygonale Formen, die sich in eine schwarze, eine weiße und eine farbige Phase unterteilen lassen. In dieser Zeit partizipiert er auch mit dem Salon de Réalités Nouvelles. Seit Mitte der 90er Jahre orientiert sich Froment an Robert Delaunay, wodurch gekurvte Linien und eine ähnliche Farbanordnung zum Einsatz kommen. Im Spiel der Materialien und Formen bevorzugt Froment vor allem Kreise und Dreiecke. Bis 2008 war er der Präsident des MADI International.

Bei dem Werk Musikalische Suiten 4 sind auf dem quadratischen, schwarzen Untergrund drei gleich große, senkrecht stehende Rechtecke gelegt, die zusammen genommen wiederum ein kleineres Quadrat beschreiben. Die Rechtecke sind grau, grün und hellblau. In der Mitte jedes Rechteckes ist ein weisser, senkrechter Balken platziert. Die starke symmetrische Anordnung wird durch unterschiedlich große Vierecke aufgelockert, die sich frei in den Rechtecken bewegen und die Farbe  zu ändern scheinen, sobald sie über den weißen Balken wandern.

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