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"Carl Wuttke: Morgenstimmung bei Theben"
25,5 x 38 cm
Öl auf Holz
< 5.000
Galerie Paffrath
4.800 €



Carl Wuttke (1849-1927) studierte zwei Jahre an der Kunstakademie in Berlin und ein Jahr bei Angelo II. Quaglio in München, bis er schließlich ab 1877 bei Eugen Dücker in Düsseldorf lernte. Wuttkes Leben ist von einer großen Reisetätigkeit gekennzeichnet: So ging er 1874 zu Fuß nach Italien und bereiste das Land einschließlich der Inseln Sizilien und Sardinien. Es folgten Reisen nach Andalusien, Norwegen, Algerien, Ägypten, Sudan, den Sinai und 1893 die USA. Seßhaft wurde er in München, von wo aus er unter anderem Bilder für Kaiser Wilhelms II. Berliner Stadtschloss fertigte. Ende des 19. Jahrhunderts unternahm Wuttke eine Weltreise bis in den Fernen Osten, sprich bis nach China und Japan.
Bei der Morgenstimmung bei Theben ist die ganze Landschaft in ein rötliches Morgenlicht getaucht: Von einem Boot aus fällt der Blick über die Wasserfläche des Nils auf das fruchtbare Ufer und die sandigen Berge. Auf dem Wasser sind die typisch ägyptischen Boote zu sehen, die lange Wasserschneisen in den Fluss fahren. Offenbar erkundete Wuttke Ägypten mit dem Boot in den Jahren vor 1893, als er Nordafrika bereiste. Auf der Rückseite befindet sich die eigenhändige Bezeichnung „Morgenstimmung am Nil bei Luxor mit dem Gebiet von Theben“. Wuttke befand sich demnach in der alt-ägyptischen Königsmetropole, das besonders für seine Tempel bekannt ist. Wegen der spontanen und flüchtigen Malweise wird Wuttkes Malerei auch zum „vorimpressionistischen Stil“ gerechnet.

 

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