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"Emil Ebers: Liebeserklärung an der normannischen Küste", 1841
25 x 34,5 cm
Öl auf Malkarton
< 5.000
Galerie Paffrath
2.800 €



Emil Ebers (1807 - 1884) war ein Malerschüler der ersten Generation: 1830 trat er in die Düsseldorfer Kunstakademie ein, kehrte aber bald in seine Heimat zurück ohne sich auf ein Gebiet festgelegt zu haben. 1837 besuchte er zum zweiten Mal die Akademie und trat in die Meisterklasse  bei Henry Ritter und Rudolf Jordans ein. Mit diesen unternahm er 1839 eine Reise nach Holland und die Normandie, was entscheidend seine Werke beeinflusste. 1844 zog er nach Breslau und heiratete ein Jahr später Fanny Lessing, die Schwester seines Malerkollegen Carl Friedrich Lessing. Ab 1850 lebte er in Gaffron bei Lüben, Dresden, Görlitz und Beuthe an der Oder.


Zusammen mit Ritter und Jordan bildete er das Trio der „Maler des Strandlebens“. Seine Werke bestimmten Themen wie Räuber, Schmuggler, Fischer und Schleichhändler, die sich an den Küsten der Normandie und Holland umhertrieben. In dieses Repertoire gehört auch die Liebeserklärung an der normannischen Küste. Es zeigt eine Szene aus dem Leben der Fischer: Ein junger Mann hat sich ein Herz gefasst und gesteht vor der anwesenden Hafenleuten seine Liebe einer jungen Frau, die erhöht auf einem Felsen sitzt. Ein Seemann flüstert etwas zu seiner Nachbarin, während ein kleines Mädchen eher an dem ausgebreiteten Essen interessiert ist. Hinter dem Liebenden sind Fischerboote und die normannische Steilküste zu erkennen. Die Details von den Fischergeräten runden die Szene ab.
Emil Ebers hat Eingang in viele Museen gefunden, wie der Alten Nationalgalerie in Berlin, dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf oder den Kunstmuseen in Frankfurt und Hamburg.

 

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