weitere Künstler/ various artists < EUR 5.000

"Composition", um 1950
37 x 70 cm
Öl auf Leinwand
< 5.000
Galerie Paffrath
4.800 €



James Pichette (1920 - 1996) entwirft Bühnenbilder und Theaterkostüme, ehe er sich 1939 für den Kriegsdienst meldet. Er wird krank und verbringt zwei Jahre in einem Krankenhaus in den Savoyer Alpen, wo er sich neben philosophische und literarischen Themen an 1942 auch der figurativen Malerei widmet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges siedelt er nach Paris über, kommt mit avantgardistischen Künstlerkreisen in Kontakt und ist bis zum Ende der 1940er Jahre unentschieden, ob er Schauspieler oder Maler werden soll. 1947 nimmt er mit einem kubistischen Gemälde an dem Parise Salon des Surindépendants teil, reist nach Rom und arbeitet in den Filmstudios von Cinecittà, während er seine ersten surrealistischen Bilder malt. Zwei Jahre später präsentiert er auf seiner ersten Einzelausstellung in der Pariser Galerie Paul Morihien rein abstrakte Gemälde. Es folgen Reisen nach Spanien, Tunesien, Deutschland und andere Länder. In Begenung mit Werken der Künstlergruppe De Stijl vollzieht sich in seinen Werken eine Veränderung hin zum konstruktiven Abstrakten. Er nimmt an vielen wichtigen Ausstellungen in Paris teil und wird Mitglied des Salon d’Octobre. Er unterhält Freundschaften mit Alfred Manessier, Hans Hartung, Serge Poliakoff und Jean Bertholle. In den 1960er Jahre wird seine Kunst lyrisch-abstrakt. Es folgt eine erste USA Reise und ein Treffen mit Sam Francis und Alexander Calder in New York. Er entdeckt den Jazz für sich und übersetzt ihn durch eine spontanere und emotionalere Bildsprache.


Die Composition wird vor allem durch die Farbe Grün bestimmt, die durch Binnenformen von Blau, Gelb und Rot durchbrochen werden. Sie lässt die Verwandtschaft zu Alberto Magnellis Werken erkennen, die in den 1950er Jahren großen Einfluss auf ihn ausübten.

 

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