Morgenstern, Carl

1811 Frankfurt am Main ‐ 1893 Frankfurt am Main
"Amalfiküste", 1849
36 x 52 cm
Öl auf Leinwand
Frühjahrsausstellung
Galerie Paffrath
18.500 €



Italien und seine zauberhaften Küsten: Das größte Versprechen für Maler im 19. Jahrhundert. Auch der junge Carl Morgenstern lässt sich anlocken, verlässt die Enge seiner Frankfurter Heimat und besucht von 1834-37 Italien. An der Amalfiküste und auf Capri findet Morgenstern das Licht, das für seine Kunst prägend ist.

Für sein Werk "Amalfiküste" wählt Morgenstern einen Standpunkt am Strand, von dem aus der Blick auf die an den Felsen gelegene Stadt Amalfi geht. Im Vordergrund bringen Fischer ihre Netze ein, während sich von links ein größeres Segelboot nähert. Das Licht erstrahlt über dem klaren Himmel und bricht sich leicht in der feuchten Luft über dem Wasser. Die kräftigen und klaren Farben unterstützen die Leuchtwirkung der Szenerie.

Wie sein Lehrer Rottmann kann auch Morgenstern der Romantik zugezählt werden. Seine meisten Werke befinden sich in Museen in Frankfurt, Berlin, Bremen, Kiel, München und Wiesbaden.

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