Baum, Paul

1859 Meißen ‐ 1932 San Gimignano
"Paul Baum: Blick über blühende Bäume"
37 x 27 cm
Aquarell auf Papier
< 5.000
4.500 €


Paul Baum (1859 Meißen - San Gimignano 1932) gehört neben Curt Herrmann zu den bedeutendsten Vertretern des Neoimpressionismus in Deutschland.

Seine Malweise entwickelte sich vom Stil der Schule von Barbizon über den Impressionismus hin zum Neoimpressionismus. So ausschließlich wie kaum ein anderer europäischer Künstler widmete sich der aus Meißen stammende Paul Baum zeitlebens der Landschaftsmalerei. Nach seinen Studienjahren an der Dresdner Akademie wechselte er 1878 an die Weimarer Akademie, wo ihm sein Lehrer Theodor Hagen die Freilichtmalerei der Schule von Barbizon vermittelte. In Weimar entwickelte Baum die Liebe zur zarten genauen Zeichnung.

Im März 1890 sieht der Künstler während einer Parisreise Bilder der Impressionisten Monet, Pissarro und Sisley. Daraufhin lässt er sich im belgischen Knokke nieder, dem Sommerlager der Impressionisten. Hier lernte er 1894 Camille Pissarro und den belgischen pointillistischen Maler Théo van Rysselberghe kennen.

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