Harald Slott-Møller

Slott-Møller, Harald

1864 Kopenhagen ‐ 1937 Kopenhagen

Informationen zum Künstler

Harald Slott-Møller ist ein Vertreter der neuromantischen Richtung. Er war 1883-86 Schüler der Akademie in Kopenhagen und von P. S. Kröyer. Mehrmals bereiste er mit seiner Frau Agnes, die ebenfalls Malerin war, Italien, Frankreich und England. Sie freundeten sich mit den führenden dänischen Malern der Zeit an, u. a. mit Michael Ancher, Laurits Tuxen und Marie Krøyer. Zusammen mit Johan Rohde, J. F. Willumsen, Vilhelm Hammershøi und Christian Mourier-Petersen gründeten sie aus Protest gegen die Ablehnungen der Charlottenburger Ausstellung  eine Künstlervereinigung und veranstalteten 1891 eine kostenlose Ausstellung, die mit 20.000 Besuchern zu einem großen Erfolg wurde. In den 1890er Jahren veränderte Harald Slott-Møller seine künstlerische Richtung in eine Form, die Symbolik und Naturalismus mischte. Was diese Arbeiten auszeichnet, ist die Stilisierung, der dekorative Oberflächeneffekt, die Mischung von Materialien, die hellen Farben und der symbolische Inhalt sowie die speziellen Rahmen des Skønvirke-Stils, die mit dem Inhalt des Gemäldes spielen. Von 1902-06 war er künstlerischer Leiter der Fayencefabrik Aluminia in Kopenhagen, da Slott-Møller Kunst als Bindeglied zwischen spirituellem und täglichem Leben sah und so Alltagsgegenstände designte.

Kunstwerke