Alfred Rethel

Rethel, Alfred

1816 Aachen ‐ 1859 Düsseldorf

Informationen zum Künstler

Alfred Rethel wurde auf dem väterlichen Gut Diepenbenden bei Aachen geboren und wuchs als viertes Kind der Familie in Burtscheid und in Wetter an der Ruhr auf. Im Alter von 13 Jahre begann Rethel sein Studium der Kunst an der Düsseldorfer Kunstakademie, an der er schon drei Jahre später seine ersten Erfolge mit seinem Werk „Bonifacius  bei der von ihm gefällten Wodanseiche“ feierte. Er war Schüler von Wilhelm von Schadow und stand unter dem Einfluss Carl Friedrich Lessings, der ihn zur Historienmalerei führte. 1836 siedelte Rethel nach Frankfurt an das Städelsche Kunstinstitut zu Philip Veit über. Drei Jahre später gewann er den Wettbewerb zur Ausmalung des Krönungssaales im Aachener Rathaus mit Themen aus dem Leben Karls des Großen. Die Arbeiten, die sein Lebenswerk darstellten, zogen sich hin, so dass er erst 1847 damit begann. Nebenher führte er viele Illustrationen aus und hatte besonders Erfolg mit der Holzschnittfolge „Auch ein Todtentanz“ (1848). 1851 heiratete er Maria Grahl, Tochter des Malers August Grahl, und reiste mit ihr nach Rom. Zurück in Deutschland brach seine Geisteskrankheit aus und er starb 1859 an diesem Leiden in Düsseldorf.

Kunstwerke