Barend Cornelis Koekkoek

Koekkoek, Barend Cornelis

1803 Middelburg ‐ 1862 Kleve

Informationen zum Künstler

Barend Cornelis Koekkoek stammt aus einer Malerfamilie, weshalb es nicht wundert, dass er seinen ersten Unterricht bei seinem Vater, dem Marinemaler Johannes Hermanus Koekkoek, erhielt. Es folgten Zeichenunterricht an der Akademie in Middelburg bei Abraham Krayestein und ab 1822-26 der Besuch der Kunstakademie in Amsterdam bei Jan Pieneman uns Jean Augustin Daiwaille, der sein späterer Schwiegervater sein wird. In HIlversum schließt er sich dem Kreis um Pieter Gerardus van Os in Gooiland an, die plein-air - also direkt nach der Natur arbeiteten. Er reiste nach Belgien und Deutschland, bis er sich 1828 in er Künstlerkolonie  in Beek bei Nijmegen niederlässt. Ab 1834 lässt er sich im preußischen Kleve, wo er 1841 ein Zeichen-Collegium gründete. Er gilt trotz seines Wohnsitzes in Deutschland als einer der erfolgreichsten holländischen Landschaftsmaler seiner Zeit, der internationale Erfolge und Ehrungen erhielt, wie Leopoldsorden in Belgien, Orde de Nederlande, Roter Adlerorden in Preußen, oder die Goldmedaille 1843 in Paris.

Kunstwerke