Maurice Brianchon

Brianchon, Maurice

1899 Fresnay-sur-Sarthe ‐ 1979 Paris

Informationen zum Künstler

Maurice Brianchon war gemeinsam mit Jules Cavaillès ein Vertreter der „Realité Poétique“. Er gehört zu den wesentlichen französischen Künstlern zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Studiert hatte er zuerst an der „Ecole des Beaux-Arts“ in Bordeaux. 1917 zog Brianchon nach Paris um und setzte dort sein Studium an der „Ecole des Beaux Arts Décoratifs“ fort.
In seinem Schaffen wurde der Künstler von Édouard Vuillard und Pierre Bonnard beeinflusst.
Seit 1920 zeigte Brianchon seine Werke auf verschiedenen Ausstellungen. 1934 stellte er auf der Biennale in Venedig aus, wo seine Werke neben denen von Édouard Manet zu sehen waren. 1957 war er auf der Gruppenausstellung der „Realité Poétique“ vertreten. Zwei Jahre später besuchte er in New York mehrere Ausstellungen, die sich mit dem Thema „realisierte Farben“ auseinandersetzten. Im Jahr 1968 reiste er nach Trufflières und Périgord, um Urlaub zu machen. Dort malte er viele Landschafts- und Stillleben und bekam die Unruhen im Mai in Paris nur bedingt mit. Im folgenden Jahr hatte Brianchon seine erste Ausstellung in Tokyo.

Kunstwerke